Hunor und Magor waren, einer berühmten ungarischen Sage nach, die Vorfahren der Ungarn und Hunnen.
In dieser Sage geht es um einen Zauberhirsch (Csodaszarvas) , den die zwei Prinzen Hunor und Magor zu jagen versuchen. Hunor und Magor waren angeblich die Söhne Nimrods bzw. Jafets, die auf der Krim am Schwarzen Meer gelebt haben sollen. Der Hirsch verschwindet auf einmal spurlos. Hunor und Magor hören plötzlich himmlische Gesänge und folgen den Gesängen, bis sie auf einen See treffen, in dem bildhübsche junge Mädchen baden. Die Mädchen ergreifen schreiend die Flucht, zwei von ihnen sollen Töchter des Alanen-Fürsten Dula gewesen sein. Die Prinzen reiten hinterher. Die Vier treffen sich. Sofort entflammt leidenschaftliche Liebe. Hunor heiratet daraufhin die eine, Magor die andere, die Nachfahren des Hunor sind die Hunnen, die des Magor sind die Magyaren (Ungarn).
Diese Sage stimmt so allerdings nicht, denn die Hunnen und Ungarn sind nicht miteinander verwandt. Sie stellt aber eine kollektive Erinnerung der Ungarn an ihre frühen Beziehungen zu ihren einstigen kaukasischen und protobulgarisch-hunnischen Nachbarn dar. Der Name “Attila” ist bis zum heutigen Tag ein recht beliebter männlicher Vorname in Ungarn. Auf diese irrtümliche Verbindung mit den Hunnen geht auch die in zahlreichen europäischen Sprachen übliche Schreibung des Landesnamens mit “H-” zurück, vgl. deutsch (veraltet) Hungarn; französisch Hongrie; englisch Hungary
Sonntag, 31. Mai 2009
Donnerstag, 28. Mai 2009
Sonntag, 24. Mai 2009
la lumière

Der Mensch wird nur der Welt gewahr, die er schon in sich trägt. Es braucht eine gewisse Spannweite, um dem Erhabenen die Stirn zu bieten und seine Botschaft zu empfangen.
- Antoine de Saint-Exupéry, Moskau
So ist das Wesentliche einer Kerze nicht das Wachs, das seine Spuren hinterläßt, sondern das Licht.
- Antoine de Saint-Exupéry, Die Stadt in der Wüste
Je mehr du gibst, um so mehr wächst du. Es muß aber einer da sein, der empfangen kann. Und es ist kein Geben, wenn man dabei nur verliert.
- Antoine de Saint-Exupéry, Die Stadt in der Wüste
http://www.worte-projekt.de/exupery.html
Freitag, 15. Mai 2009
Samstag, 9. Mai 2009
Leuchttürme sollen über Europa strahlen
Leuchttürme sollen über Europa strahlen
Was die Bundesregierung versucht, kann die Europäische Union schon lange - einen Wettbewerb starten und Spitzenhochschulen aufs Treppchen heben. Die EU will sechs Nobel-Unis mit Lorbeer bekränzen und damit den USA und Asien Paroli bieten.
Nach der rot-grünen Bundesregierung ist jetzt offenbar auch die Europäische Union zur Überzeugung gelangt, dass es universitärer Leuchttürme im Meer des Mittelmaßes bedarf, um international zu bestehen. Nach einem Bericht des "Handelsblatts" will die EU mit einem Netz von sechs Elite-Universitäten die europäische Forschung wieder an die Weltspitze bringen.
Die Zeitung beruft sich auf einen Vermerk des Bundesforschungsministeriums. Danach soll die Initiative der Europäischen Kommission auserwählten Universitäten erlauben, der Konkurrenz auf dem weltweiten Bildungsmarkt Paroli zu bieten. Dabei denken die Bildungspolitiker sowohl an Spitzeninstitute in den USA als auch an die aufholenden asiatischen Länder.
Ähnlich wie die Bundesregierung will auch die EU einen Wettbewerb ausschreiben, bei dem eine unabhängige Jury fünf Spitzenhochschulen auswählt. Zusätzlich soll als sechster Leuchturm ein neues "European Institut of Technology" (EIT) geschaffen werden.
"Akademischen Niedergang stoppen"
Die fünf Siegerhochschulen sollen dann mit dem EIT ein Exzellenz-Netzwerk bilden. Ferner solle das EIT völlig unabhängig Forschungsschwerpunkte setzen, Studenten auswählen und an kein öffentliches Dienstrecht gebunden sein. Die nötigen Finanzen sollen die Mitgliedstaaten sowie private Sponsoren aufbringen.
Von den Ländern brüskiert: Ministerin Bulmahn
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DPA
Von den Ländern brüskiert: Ministerin Bulmahn
Die Initiative solle den "drohenden akademischen und wissenschaftlichen Niedergang" in Europa stoppen und den "Wiederaufstieg zum Gipfel" in Gang bringen, zitiert die Zeitung aus einer Erläuterung der EU-Kommission.
In Deutschland ringen Bund und Länder bereits seit über einem Jahr um eine "Exzellenzinitiative". Obwohl für das geplante Programm 1,9 Milliarden Euro vorgesehen sind, von denen drei Viertel der Bund beisteuern soll, kommen die Kontrahenten beim Reizthema Elite-Unis nicht recht vom Fleck.
Auch auf "Superhorst" hört bisher keiner
Während Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) auf einen öffentlichkeitswirksamen Wettbewerb setzt, denken die unionsregierten Länder in erster Linie an eine kräftige Finanzspritze für die Forschung. Auf das große Uni-Casting wollen sie verzichten und möglichst viele Hochschulen ihrer Regionen mit Zuschüssen bedenken. Am Gezerre um die Bildungshoheit zwischen Bund und Ländern scheiterte bisher nicht das Eliteuni-Programm, sondern auch die Föderalismusreform.
Bundespräsident Köhler äußerte sich in seiner "Superhorst"-Rede zum Föderalismus-Hickhack, Kanzler Gerhard Schröder in einer Regierungserklärung am Donnerstag ebenfalls, und am Mittwoch wurde im Bundestag über die Zukunft der Elite-Unis debattiert.
Bisher jedoch gibt es nur minimale Bewegung - eine Arbeitsgruppe auf Ministerebene soll einen Kompromiss zur "Exzellenzinitiative" der Bundesregierung finden und versuchen, die Blockadehaltung zu lockern. Die Hochschulen warten derweil mit wachsender Ungeduld darauf, dass die in Aussicht gestellten und dringend benötigten 1,9 Milliarden Euro endlich bei ihnen ankommen.
Was die Bundesregierung versucht, kann die Europäische Union schon lange - einen Wettbewerb starten und Spitzenhochschulen aufs Treppchen heben. Die EU will sechs Nobel-Unis mit Lorbeer bekränzen und damit den USA und Asien Paroli bieten.
Nach der rot-grünen Bundesregierung ist jetzt offenbar auch die Europäische Union zur Überzeugung gelangt, dass es universitärer Leuchttürme im Meer des Mittelmaßes bedarf, um international zu bestehen. Nach einem Bericht des "Handelsblatts" will die EU mit einem Netz von sechs Elite-Universitäten die europäische Forschung wieder an die Weltspitze bringen.
Die Zeitung beruft sich auf einen Vermerk des Bundesforschungsministeriums. Danach soll die Initiative der Europäischen Kommission auserwählten Universitäten erlauben, der Konkurrenz auf dem weltweiten Bildungsmarkt Paroli zu bieten. Dabei denken die Bildungspolitiker sowohl an Spitzeninstitute in den USA als auch an die aufholenden asiatischen Länder.
Ähnlich wie die Bundesregierung will auch die EU einen Wettbewerb ausschreiben, bei dem eine unabhängige Jury fünf Spitzenhochschulen auswählt. Zusätzlich soll als sechster Leuchturm ein neues "European Institut of Technology" (EIT) geschaffen werden.
"Akademischen Niedergang stoppen"
Die fünf Siegerhochschulen sollen dann mit dem EIT ein Exzellenz-Netzwerk bilden. Ferner solle das EIT völlig unabhängig Forschungsschwerpunkte setzen, Studenten auswählen und an kein öffentliches Dienstrecht gebunden sein. Die nötigen Finanzen sollen die Mitgliedstaaten sowie private Sponsoren aufbringen.
Von den Ländern brüskiert: Ministerin Bulmahn
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DPA
Von den Ländern brüskiert: Ministerin Bulmahn
Die Initiative solle den "drohenden akademischen und wissenschaftlichen Niedergang" in Europa stoppen und den "Wiederaufstieg zum Gipfel" in Gang bringen, zitiert die Zeitung aus einer Erläuterung der EU-Kommission.
In Deutschland ringen Bund und Länder bereits seit über einem Jahr um eine "Exzellenzinitiative". Obwohl für das geplante Programm 1,9 Milliarden Euro vorgesehen sind, von denen drei Viertel der Bund beisteuern soll, kommen die Kontrahenten beim Reizthema Elite-Unis nicht recht vom Fleck.
Auch auf "Superhorst" hört bisher keiner
Während Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) auf einen öffentlichkeitswirksamen Wettbewerb setzt, denken die unionsregierten Länder in erster Linie an eine kräftige Finanzspritze für die Forschung. Auf das große Uni-Casting wollen sie verzichten und möglichst viele Hochschulen ihrer Regionen mit Zuschüssen bedenken. Am Gezerre um die Bildungshoheit zwischen Bund und Ländern scheiterte bisher nicht das Eliteuni-Programm, sondern auch die Föderalismusreform.
Bundespräsident Köhler äußerte sich in seiner "Superhorst"-Rede zum Föderalismus-Hickhack, Kanzler Gerhard Schröder in einer Regierungserklärung am Donnerstag ebenfalls, und am Mittwoch wurde im Bundestag über die Zukunft der Elite-Unis debattiert.
Bisher jedoch gibt es nur minimale Bewegung - eine Arbeitsgruppe auf Ministerebene soll einen Kompromiss zur "Exzellenzinitiative" der Bundesregierung finden und versuchen, die Blockadehaltung zu lockern. Die Hochschulen warten derweil mit wachsender Ungeduld darauf, dass die in Aussicht gestellten und dringend benötigten 1,9 Milliarden Euro endlich bei ihnen ankommen.
Freitag, 8. Mai 2009
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